+49 151 616 052 29
Bestellungen nur bis 30.09.26 möglich! Gilt für Pizzakartons und Werbeflächen.

Für Unternehmen und Selbstständige

Was druckst Du drauf?

Ein Pizzakarton liegt zwanzig Minuten lang direkt vor jemandem, der nichts anderes vorhat als essen. Kein Wegklicken, kein Weiterscrollen, kein Werbeblocker. Die Frage ist nur, was in dieser Zeit dort zu lesen sein soll. Hier sind Ideen von Betrieben aus der Region – zum Abgucken, Weiterdenken und Besserwissen.

Mitarbeitende finden

Fachkräfte lesen keine Stellenportale. Sie haben einen Job. Was sie aber tun: freitagabends Pizza bestellen, mit dem Handy in Reichweite.

„Wir suchen Dich. Nicht Deinen Lebenslauf.“

Ein Sanitärbetrieb sucht einen Monteur. Der Deckel klappt auf, der Dampf steigt – und mittendrin der Satz, das Firmenlogo und ein QR-Code, der direkt zu einem Formular mit drei Feldern führt. Keine Anschreiben, keine Zeugnisse. Wer Interesse hat, tippt seinen Namen ein, während die erste Ecke noch zu heiß zum Anfassen ist.

Empfohlen: Deckel mittel, mit QR-Code

„Ausbildung ab September. Ja, wirklich bezahlt.“

Die Zielgruppe für Ausbildungsplätze sitzt fast wörtlich vor diesem Karton: zwischen sechzehn und zwanzig, Käse zieht gerade Fäden, Freunde daneben, Handy sowieso in der Hand. Ein Ausbildungsplatz gehört in genau diesen Moment, nicht auf eine Karriereseite, die niemand aufruft.

Empfohlen: Deckel klein oder mittel

„Quereinsteiger willkommen. Erfahrung im Aushalten reicht.“

Pflegedienste, Kitas und Sicherheitsdienste suchen Menschen, die nicht in der Branche sind und deshalb nie eine Branchenanzeige sehen. Beim Aufklappen des Kartons dagegen schon – mitten im Feierabend, mitten im echten Leben.

Empfohlen: Deckel mittel

Kunden gewinnen mit Gutscheinen

Ein Gutschein auf dem Karton wird ausgeschnitten und landet an der Pinnwand oder im Portemonnaie. Das ist der Unterschied zwischen gesehen und behalten. Für Gutschein-Motive geben wir 10 Prozent auf den Listenpreis – weil sie messbar funktionieren und wir wollen, dass Du wiederkommst.

„Jetzt ne Cola wär nice.“

Ein Kino druckt einen Gutschein für ein Getränk zur nächsten Vorstellung. Der Satz trifft genau den Moment, in dem der Karton geöffnet wird. Wer ihn liest, denkt an Kino und an Durst gleichzeitig.

Empfohlen: Deckel klein als Gutschein

„Bevor der erste Frost kommt.“

Eine Werkstatt legt im Oktober einen Gutschein für den Reifenwechsel auf. Regional begrenzt, terminlich gesetzt, ohne Streuverlust. Die Kartons gehen genau in die Stadtteile, in denen die Kundschaft wohnt.

Empfohlen: Deckel mittel als Gutschein

„Nach der Pizza ist vor dem Training.“

Ein Fitnessstudio mit Probewoche. Selbstironie funktioniert an dieser Stelle besser als jedes Vorher-Nachher-Bild, weil sie den Moment ernst nimmt, in dem jemand den Karton öffnet.

Empfohlen: Deckel klein als Gutschein

„Zehn Minuten von hier. Wirklich zehn.“

Ein Friseur, eine Kosmetikerin, ein Kiosk: Alles, was im selben Viertel liegt wie die Pizzeria, profitiert von der räumlichen Nähe. Der Karton kommt aus der Nachbarschaft und bleibt in der Nachbarschaft.

Empfohlen: Seitenfläche oder Deckel klein

Bekannt werden

„Neu bei Dir um die Ecke.“

Eine Neueröffnung braucht in den ersten Wochen vor allem eines: dass die Leute im Umkreis überhaupt wissen, dass es Dich gibt. Die Kartons landen bei den Gastronomien im jeweiligen Stadtteil und damit auf dem Wohnzimmertisch, noch bevor die erste Scheibe gegessen ist – genau dort, wo Deine ersten Kundinnen wohnen.

Empfohlen: Deckel groß

„Samstag, 20 Uhr. Kommt vorbei.“

Konzerte, Stadtteilfeste, Vereinsjubiläen. Ein Termin mit QR-Code zum Ticketverkauf, sechs Wochen vorher auf dem Karton. Das erreicht Menschen, die keine Veranstaltungskalender lesen.

Empfohlen: Deckel mittel, mit QR-Code

Nur das Logo. Sonst nichts.

Manche Betriebe brauchen keinen Spruch. Ein Handwerksbetrieb, den es seit vierzig Jahren gibt, setzt sein Zeichen auf den Deckel und lässt es wirken. Präsenz statt Botschaft – auch das ist eine Entscheidung.

Empfohlen: Deckel klein

Die StartUp-Felder – die unkonventionelle Fläche

Auf der Unterseite jedes Kartons sammeln wir kleine Flächen für StartUps, Selbstständige und kleine Betriebe – Feld S ab 89,00 €, Feld M ab 149,00 €, jeweils netto. Entdeckt wird sie, wenn jemand den leeren Karton hochhebt – was dort steht, muss keinen Zweck erfüllen.

  • „3 Mitarbeitende gesucht. Kein Anschreiben nötig.“
  • „Neu im Viertel: unser kleiner Laden um die Ecke.“
  • „Frisch gegründet: unsere Kanzlei sagt Hallo.“
  • „Handwerk gesucht? Wir sind schneller als der Ofen heiß wird.“

Wer eine gute Idee hat, sollte sie schnell buchen. Die StartUp-Felder sind begrenzt, und erfahrungsgemäß sind es genau diese kleinen Flächen, über die am meisten geredet wird.

Was wir nicht drucken

Wir behalten uns vor, Motive abzulehnen. Das ist keine Schikane, sondern der Grund, warum die Gastronomie bei uns mitmacht: Auf den Kartons soll nichts stehen, das einem Wirt seine Gäste vergrault.

  • Keine Essens-Lieferdienste. Sie wären direkte Konkurrenz für genau die Gastronomien, denen wir helfen wollen.
  • Nichts Politisches und nichts Religiöses.
  • Keine Meinung ohne Ahnung.

Alles andere besprechen wir. Wenn Du unsicher bist, ob Deine Idee durchgeht: frag einfach vorher. Wir sagen Dir ehrlich, was wir denken – auch wenn es bedeutet, dass wir eine Buchung nicht machen. Die vollständige Liste steht in den AGB.

Deine Idee steht nicht dabei?

Umso besser. Die besten Motive sind die, an die vorher niemand gedacht hat. Erzähl uns, was Du vorhast – wir sagen Dir, welches Format dafür passt und was es kostet.